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Neue Corona-Notverordnung: Initiative „TeamSportSachsen“ begrüßt Anpassung als ersten wichtigen Schritt

Die im Rahmen der heutigen Sitzung des Sächsischen Kabinetts beschlossene Corona-Notverordnung bringt erste Lockungen für den Sport mit sich. Die Initiative „TeamSportSachsen“ sieht darin einen ersten wichtigen Schritt.

Die Altersbeschränkung für Angebote des Kinder- und Jugendsports wird mit der neuen Verordnung angehoben: Teilnehmen dürfen nun Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Die Kontaktbeschränkungen gelten hier zudem nicht.

Ab dem 14. Januar 2022 sind bei Sportveranstaltungen unter Beachtung der 2Gplus-Regel wieder Zuschauer erlaubt. Bezüglich der maximalen Auslastung gibt es eine Wahlmöglichkeit: entweder 50 Prozent der Gesamtkapazität mit maximal 500 Besuchern oder 25 Prozent der Gesamtkapazität mit maximal 1.000 Besuchern.

Die Regelungen der geänderten Verordnung sind bis zum 6. Februar 2022 gültig.

Karsten Günther, Geschäftsführer SC DHfK Leipzig Handball und Sprecher der Initiative TeamSportSachsen: „Für den Sport in Sachsen ist das heute von der Landesregierung gesendete Signal sehr wichtig. Es zeigt uns, dass unsere Belange ernst genommen werden. Als elementar ist dabei sicher der Fakt anzusehen, dass es überhaupt wieder möglich ist, Sport zu treiben. Die Anhebung der Altersgrenze auf 18 Jahre spielt in diesem Zusammenhang auch eine bedeutsame Rolle. Auch hat die Landesregierung deutlich gemacht, dass weitere wirtschaftliche Hilfe für den organisierten Sport auf den Weg gebracht werden sollen. Alles in allem ist es ein erster Schritt, dem jedoch unbedingt weitere folgen müssen. Konkret geht es jetzt um die Erarbeitung eines Stufenplanes zur weiteren Öffnung und die Umsetzung von Wirtschaftshilfen in Sachsen, aber auch die Anpassung auf Bundesebene. Wir werden uns an allen benannten Stellen auch künftig als Initiative ‚TeamSportSachsen‘ eng abgestimmt und intensiv einbringen.“

Sandra Zimmermann, Geschäftsführerin Dresdner SC Volleyball: „Wir sind überglücklich, dass unsere Fans in die Margon Arena zurückkehren können und das auch schon zum Top-Spiel gegen Schwerin. Wir werden diesen Moment genießen und hoffen auf zahlreiche Unterstützung. Wir hatten mit ‚TeamSportSachsen‘ viele und intensive Gespräche mit der Politik, in denen wir konstruktiv, aber auch hart um die Lockerungen gerungen haben. Der aktuelle Beschluss ist ein wichtiges Signal, das auch ein Bekenntnis für den Sport und uns ist“.

Romy Polster, Vorstandsvorsitzende Chemnitzer FC: „Dass Zuschauer und Fans wieder unsere Mannschaften unterstützen dürfen, also die Emotionen im Sport wieder transportieren können, ist ein tolles Signal, auch wenn wir uns die Zahlen gern höher gewünscht hätten. Es ist eine gute Basis, auf der wir Vereine aufbauen. Nun gilt es, konsequent weitere Schritte in Richtung einer Öffnung voranzutreiben. Die Botschaft der Landesregierung, dass der Sport seine Rolle und Bedeutung in Sachsen behält, ist angekommen. Unser Ringen um Lockerungen hatte Erfolg. Auch freuen wir uns, dass das Thema der Coronahilfen zur Sicherung des wirtschaftlichen Überlebens auf Bundesebene erneut angeschoben werden soll. Uns als Mannschaft in der 4. Liga, die von der Coronahilfe Profisport des Bundes ausgenommen ist, macht das Hoffnung.“

 

Dirk Rohrbach, Geschäftsführer Lausitzer Füchse: „Die heutigen Entscheidungen haben wir mit Erleichterung aufgenommen. Die Begegnungen mit Partnern, Sponsoren und Fans sind für uns elementar. Wir wissen natürlich um die Notwendigkeit der Maßnahmen, hoffen aber dennoch auf weitere Lockerungen in naher Zukunft, um Stück für Stück wieder die von uns allen geliebte Atmosphäre in die Arenen zurückkehren lassen zu können.“