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Reaktionen zum Beschluss des Nachtragshaushaltes

Der Sächsische Landtag hat auf einer Sondersitzung zur Abmilderung der Folgen der Corona-Krise am Donnerstag einen Nachtragshaushalt von mehr als sechs Milliarden Euro beschlossen. Das Geld soll auch Verwendung finden, um den Sport in Sachsen zu stärken und Zuschüsse sowie Darlehen in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro auszureichen.

Dirk Rohrbach, Geschäftsführer Lausitzer Füchse: „Wir sind zunächst einmal froh, dass die Bemühungen der Gemeinschaft ‚TeamSportSachsen‘ erste Früchte tragen, wir wahrgenommen werden und Schritte in die richtige Richtung erfolgt sind. Durch die Zusagen des Innenministers, Liquiditätshilfen beantragen zu können, bleiben wir handlungsfähig und haben die Chance, auch bei den aktuell schwierigen Begleitumständen für die nächste Saison zu planen. Dafür danken wir allen Beteiligten. Jetzt gilt es aus meiner Sicht die Modalitäten der Aus- und Rückzahlung so zu gestalten, dass wir bestmöglich damit arbeiten können.“

Toni Wachsmuth, Sportdirektor FSV Zwickau: „Wir haben die Signale der sächsischen Staatsregierung hinsichtlich Soforthilfen und Darlehen sehr positiv aufgenommen. Mit der Initiative ‚TeamSportSachsen‘ konnten wir eine aussagekräftige Plattform schaffen, um den Sport als gesellschaftliches Ereignis für alle Altersklassen abzubilden. Jetzt gilt es, die angeschobenen Themen schnell auf den Weg zu bringen, damit alle Vereine am Leben gehalten werden können. Wir wollen nach der Krise den Menschen die Möglichkeit geben, den Lieblingsverein wieder zu unterstützen und bei den Spielen viele schöne Momente zu erleben.“

Rüdiger Jurke, Geschäftsführer EHV Aue: „Natürlich freuen wir uns sehr über die Hilfe und Unterstützung, die dringend notwendig ist. In Sachsen hat es ja etwas länger gedauert. Dafür ist die Summe, die dem Sport in Sachsen helfen soll, aber beachtlich. Allerdings, so glaube ich, ist es wichtig, dass jetzt schnell und unkompliziert beantragt und ausgezahlt werden kann. Von meinen Managerkollegen aus der Liga weiß ich, dass sie die Hilfsgelder teilweise sogar schon auf ihrem Konto haben. Das wäre auch für uns enorm wichtig.“